Feuchtigkeits- & Korrosionsschutz
VCI, Trockenmittel, Barrierefolien.
Mehr erfahren Feuchtigkeits- & Korrosionsschutz – mehr erfahrenExportverpackung
Auf dem Weg nach Übersee steht eine Maschine wochenlang im Container, durchläuft mehrere Klimazonen und wird an jedem Hafen neu bewegt. Wir legen Exportverpackungen auf genau diese Belastungen aus: stabil, klimafest und passend zu Container und Verkehrsträger.
Ausgangslage
Der größte Gegner im Exportversand ist nicht der einzelne Stoß, sondern die Summe aus Zeit, Klima und Umschlag. Im Container schwanken Temperatur und Luftfeuchtigkeit zwischen Tag und Nacht und zwischen den Klimazonen. Fällt die Temperatur unter den Taupunkt, kondensiert Feuchtigkeit an den Containerwänden und auf kalten Metalloberflächen – Fachleute sprechen von Container- oder Schwitzwasser.
Dazu kommen Schiffsbewegungen bei Seegang, mehrfaches Heben und Absetzen in Häfen und Umschlaglagern sowie Standzeiten im Freien. Eine Exportverpackung muss deshalb mechanisch stabil und dauerhaft dicht sein – und sie muss die Einfuhrvorschriften des Ziellandes für Holzverpackungen erfüllen.
Unsere Leistung
Wir planen Konstruktion, Klimaschutz und Abmessungen zusammen – damit die Kiste stabil ist, die Maschine trocken bleibt und das Packstück in den Container passt.
Verfahren & Materialien
Von innen nach außen – jede Schicht hat eine eigene Aufgabe.
Besonders empfindliche, blanke Metallflächen erhalten zusätzlich einen Film aus Korrosionsschutzöl, bevor die Maschine eingehüllt wird.
Die Maschine wird in Barrierefolie eingeschlagen und verschweißt. Trockenmittel binden die Feuchtigkeit, die im eingeschlossenen Luftvolumen bleibt.
Folien mit flüchtigen Korrosionsinhibitoren bilden im geschlossenen Raum eine Schutzschicht auf dem Metall – auch an schwer zugänglichen Stellen.
Der Boden trägt die Last und leitet sie in Kufen oder Unterzüge. Staplertaschen und Anschlagpunkte sitzen passend zum Schwerpunkt.
Abstützungen verhindern, dass die Maschine in der Kiste arbeitet, wenn das Schiff rollt oder der Container abgesetzt wird.
Die geschlossene Kiste schützt vor Witterung und Schmutz. Der offene Verschlag spart Gewicht, wenn die Maschine im geschlossenen Container reist.
Einsatzbereiche
Von der Standardkiste im 20-Fuß-Container bis zum übergroßen Packstück.
20- und 40-Fuß-Container mit langen Lauf- und Standzeiten.
Packstücke für Open-Top- oder Flat-Rack-Container, wenn die Maschine nicht durch die Containertür passt.
Maschinen, die vor der Montage beim Endkunden längere Zeit stehen.
Ziele, an denen Korrosion besonders schnell einsetzt.
Lkw- und Bahntransporte innerhalb Europas mit Umschlag und Witterung.
Warum OPOHL
Für internationale Transporte ausschließlich hitzebehandeltes Holz nach ISPM 15 / IPPC.
Auf Wunsch verpacken wir direkt bei Ihnen und übergeben das fertige Packstück an die Spedition.
Konstruktion, Klimaschutz und Abmessungen werden zusammen geplant, nicht nacheinander.
Von der Analyse bis zur Verladung.
Ablauf
Je früher wir Zielland und Verschiffungstermin kennen, desto entspannter wird es.
Maschine, Zielland, Transportweg, Dauer und Lagerbedingungen am Ziel.
Bauart, Klimaschutz und Abmessungen zur Freigabe – abgestimmt auf Container und Verkehrsträger.
Kisten und Verschläge nach dem freigegebenen Konzept, Holz nach ISPM 15.
Einhüllen, verschließen, sichern – bei uns oder in Ihrem Werk, mit Übergabe an die Spedition.
Für viele Zielländer ja. Verpackungen aus Massivholz müssen dort ISPM 15 entsprechen, also behandelt und gekennzeichnet sein. Für internationale Transporte verwenden wir deshalb ausschließlich hitzebehandeltes Holz nach ISPM 15. Holzwerkstoffe wie Sperrholz und OSB sind von der Regel ausgenommen.
Der HPE – Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung – hat Verpackungsrichtlinien veröffentlicht, die beschreiben, wie Kisten und Verschläge für den Export konstruiert und bemessen werden. Wir verpacken nach diesen Richtlinien. Sie sind eine technische Arbeitsgrundlage, kein Zertifikat.
Das hängt von der Barriere, der Menge an Trockenmittel, dem VCI-Produkt und den Bedingungen unterwegs ab. Deshalb fragen wir nach Transportdauer, Zielregion und Lagerzeit am Ziel und legen den Schutz darauf aus. Wird die Barrierefolie unterwegs geöffnet, etwa für eine Kontrolle, muss sie danach wieder dicht verschlossen werden.
Die Kiste ist rundum geschlossen und schützt vor Witterung, Schmutz und Beschädigung. Der Verschlag besteht aus Latten mit Zwischenräumen – er ist leichter und eignet sich, wenn die Maschine im geschlossenen Container reist und zusätzlich durch Folie geschützt ist.
Die Türöffnung eines Standardcontainers ist rund 2,3 Meter breit und hoch, die Innenlänge beträgt etwa 5,9 Meter beim 20-Fuß- und 12 Meter beim 40-Fuß-Container. Die Verpackung trägt zusätzlich auf. Ist das Packstück zu groß, kommen Open-Top- oder Flat-Rack-Container in Frage. Wir planen die Abmessungen so, dass sie zum gewählten Container passen.
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